Événements

___ WortSpiel: Raoul Eisele / José F. A. Oliver
Dichter.innen XII ___


Donnerstag, 19. August 2021, 20:00 / Kreuzgang Grimmelshausen-Gymnasium, Offenburg

Lyrik-Lesung und Gespräch
Raoul Eisele, geb. 1991, wohnhaft in Wien, studierte Germanistik und Komparatistik. Gerade erschien sein zweiter Lyrikband „einmal hatten wir schwarze Löcher gezählt“, Berlin: Schiler & Mücke.
José F.A. Oliver weiß um die Straßenfacetten der Städte und um die Dichter*innenpfade, Poetenhohlwege, Einbahnmalheure und lyrischen Sackgassen. Er ist ein Stadtplanschreiber von Gedichten, vermisst die Zeit als Raumkonstante und Ortsvari:able to do something. Ein Sprach- und „Sprechw:anderer“

Weitere Info: WortSpiel Offenburg

Tickets Raoul Eisele / José F. A. Oliver

___ Poesiefestival Berlin FORUM: Europas Vielfalt hat keine Haut
Feine Pfade im Sprachengarten ___

Mit Aurélia Lassaque, Roberta Dapunt, Nikola Madzirov, Johan Sandberg McGuinne, Elan Grug Muse

Samstag, 12. Juni 2021, 18:00 / Poesiefestival Berlin

DichterInnen bringen ihre Lyrik und essayistischen Sprachportraits auf Ladinisch, Okzitanisch, Mazedonisch, Süd-Samisch, Walisisch zu Gehör und tauschen sich über Minderheitensprachen und ihr Verhältnis zu verbreiteteren Sprachen in der Poesie aus.

Weitere Info und Anmeldung: Poesiefestival Berlin

Buch bestellen Auf dass die Salamander singen

___ Heinrich-Böll-Preis der Stadt Köln 2021
geht an den Lyriker José F. A. Oliver ___

Lesung in Köln am 25. November, am Vorabend der Preisverleihung, in der Kölner Stadtbibliothek.
Preisverleihung am Freitag, 26. November 2021, 18.30 Uhr, im Historischen Rathaus der Stadt Köln, Laudatio: Ilija Trojanow.

„José F. A. Oliver ist vielsprachig aufgewachsen und zeigt mit seinem sprachsensiblen und nicht direkt urteilenden Blick, Ambivalenzen auf. Er setzt die deutsche Sprache neu zusammen, ein wahrhaft interkultureller Dichter.“ (Susanne Laugwitz-Aulbach, Vorsitzende der Jurysitzung)

Allgemeine Informationen zum Heinrich-Böll-Preis

Bücher von José F.A. Oliver HEIMATT Frühe Gedichte

___ José F.A. Oliver & Mikael Vogel ___
"zum Bleiben, wie zum Wandern – Hölderlin, theurer Freund"
Buchpremiere

José F.A. Oliver und Mikael Vogel begegnen sich anläss­lich Hölder­lins 250. Geburts­tags zwischen Rück­halt und Zerb­rech­lich­keit der W:orte. Sie spüren mit ihren Gedichten Hölder­lins Wande­rung nach Bordeaux und dessen rätsel­hafte Rück­kehr in die Heimath auf. Treffen sich davor und danach in den Versen und Briefen eines Wegge­fährten, dessen Stimme poli­ti­scher und aktu­eller nicht sein könnte.
Eine Hommage aus dem Eigenen ins Fremde und umge­kehrt. Ein lyri­sches Gespräch zweier Dich­ter­f­reunde, die in Hölderlin einen gemein­samen Komp­lizen finden.

"Es geht eine Faszination aus von diesen beiden Stimmen, die beim Lesen des Buchs noch nachhallt." Claudia Ramsteiner, Mittelbadische Presse

Lesung "gem:einsam"
hier online hören: José F.A. Oliver & Mikael Vogel

Buch bestellen zum Bleiben, wie zum Wandern – Hölderlin, theurer Freund

___ Andrea Mittag___
"MEIN STAAT"

Andrea Mittag ist nicht negativ, eher Futter suchend, von Grenze zu Grenze. Immer jetzt! Als Antwort auf die Frage nach dem schönsten Moment. Ich sage nach­drück­lich: In der Mitte findet kein Leben statt. Von unfähigem Selbst­be­trug gehalten. Aufrich­tig­keit, die Demo­k­ratie gefährdet. So dermaßen mensch­lich mit der Gewalt spielen. Auftritt des Monsters jetzt. Der erste letzte Faden, und Glück. Ich mache das Beste aus der Beschrän­kung.

"Man glaubt, biografische Splitter zur erkennen, aus Ost und West ... Ihr Text klingt rhythmisiert, direkt und spontan wie gesprochene Sprache." Schwäbisches Tagblatt

Lesung
hier online hören: Andrea Mittag

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